THG-Quoten-Nachweis für RFNBO-Wasserstoff

Die Entwicklung eines praktikablen Nachweisprozesses für die 70%ige Treibhausgasminderungs-Quote bei RFNBO-Wasserstoff (Renewable Fuels of Non-Biological Origin) ist eine zentrale Herausforderung für die Wasserstoffwirtschaft. Ziel ist es, Standardwerte für Transport, Stromverbrauch und Emissionen festzulegen, um den Nachweis der THG-Einsparung zu vereinfachen und zu standardisieren.

Diese Aufgabe erfordert einen ausgewogenen Kompromiss zwischen strengen regulatorischen Anforderungen und praktischer Umsetzbarkeit für die Industrie. Die zu entwickelnden Standardwerte sollen eine effiziente und kosteneffektive Dokumentation ermöglichen, ohne dass Unternehmen für jeden einzelnen Prozessschritt in der Wasserstoff-Wertschöpfungskette aufwendige Einzelberechnungen durchführen müssen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Erarbeitung von Standardwerten für:

  1. Den Transport von Wasserstoff
  2. Den Stromverbrauch bei der Elektrolyse
  3. Die damit verbundenen Emissionen

Diese Werte müssen sowohl die tatsächlichen Bedingungen realistisch abbilden als auch eine vereinfachte Berichterstattung ermöglichen.

Ein verlässlicher und transparenter Nachweisprozess ist nicht nur für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wichtig, sondern auch entscheidend für die Markteinführung und Skalierung von grünem Wasserstoff im Verkehrssektor. Die Etablierung eines solchen Prozesses leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und zur Förderung einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft.

Aktuelle Beiträge

Berlin, 10.02.2026 | Das Expertengremium für Wasserstoffmobilität Clean Energy Partnership (CEP) begrüßt zwei neue Mitglieder: Poppe + Potthoff und Tyczka Hydrogen. Als unabhängige, technologieoffene Organisation vereint die CEP Akteure aus allen Bereichen der Wasserstoffmobilität im Straßen-, Schienen- und Werksverkehr. Beide bringen nun, nach einer halbjährigen Probemitarbeit, ihre spezifische Expertise als Vollmitglieder in die Arbeitskreise der CEP ein.
Berlin, 01.12.2025 |Das Expertengremium Clean Energy Partnership (CEP) stellt mit einem neugewählten Vorstand die Kontinuität seiner erfolgreichen Arbeit sicher. Mit Florian Brandau, Ignacio Garcia-Lorenzana und Frank Fronzke verbindet der Vorstand künftig noch stärker die Kompetenz aus Infrastrukturentwicklung und dem Hochlauf wasserstoffbetriebener Nutzfahrzeuge und Pkw. Als etablierter eingetragener Verein stärkt die CEP so ihr Engagement für Wasserstoffmobilität in Deutschland und Europa – mit einem klaren Fokus auf Entwicklung und Umsetzung internationaler Standards und Rahmenbedingungen.